Katzen reagieren sehr sensibel auf Veränderungen in ihrer Umgebung. Als Jäger und gleichzeitig potenzielle Beute sind sie darauf angewiesen, ihre Umwelt genau wahrzunehmen und schnell auf ungewohnte Situationen zu reagieren. Stress bei Katzen kann sich dabei durch verschiedene Verhaltensänderungen und körperliche Signale äußern. Wenn Sie als Tierhalter:in diese frühzeitig erkennen, können Sie gezielt gegensteuern.
Ursachen: Warum sind Katzen gestresst?
Katzen sind Gewohnheitstiere, die stark an ihr Revier und feste Routinen gebunden sind. Veränderungen im Alltag lösen daher schnell Unsicherheit aus. Häufige Stressauslöser sind zum Beispiel:
- Ungewohnte Situationen in Zusammenhang mit gesundheitlichen Gründen: Tierarztbesuche, Klinikaufenthalte oder die Medikamentengabe
- Transport & Mobilität: Autofahrten oder Transport in der Box
- Umgebungswechsel: Ein Umzug in ein neues Zuhause oder die Umgestaltung der Wohnung.
- Laute oder ungewohnte Geräusche: Fremde Gerüche sowie laute, ungewohnte Geräusche (z. B. Silvester-Feuerwerk, Gewitter oder Baustellen).
- Soziale Veränderungen: Ein neues Haustier, Familienzuwachs (Baby) oder der Besuch fremder Personen (Katzensitter).
- Verlust von Bezugspersonen: Längeres Alleinsein in der Wohnung oder veränderte Arbeitszeiten der Besitzer.
Eine Katze sieht sich in ihrem Leben außergewöhnlichen und stressigen Situationen ausgesetzt. Dies sind beispielsweise:
Typische Anzeichen für Stress bei Katzen
- Rückzug & Flucht: Häufiges Verstecken oder fluchtartiges Verlassen von Räumen – auch nach dem Tierarztbesuch als anhaltende Ängstlichkeit möglich.
- Vokalisation: Unruhe und anhaltendes, ungewohntes Miauen, insbesondere während des Transports.
- Transport & Transportbox: Sichtbare Angst, Widerstand und Flucht bereits beim Anblick der Transportbox.
- Unsauberkeit: Urinieren oder Kotabsetzen außerhalb der Katzentoilette (z. B. in der Transportbox oder auf Textilien).
- Markierverhalten: Vermehrtes Harnmarkieren oder extremes Kratzen an Möbeln und Wänden.
- Overgrooming: Übermäßiges Putzen und Belecken, das bis zu kahlen Stellen im Fell führen kann.
- Aggression & Abwehrverhalten: Plötzliches aggressives oder abwehrendes Verhalten gegenüber Menschen oder Artgenossen.
- Körpersprache: Weit geöffnete Augen, stark erweiterte Pupillen (Mydriasis), Zusammenkauern oder völliges Erstarren (häufig in der Tierarztpraxis).
- Ernährung: Deutliche Veränderungen im Fressverhalten (Inappetenz oder Heißhunger), auch nach einem stressigen Ereignis wie dem Tierarztbesuch.
- Vegetative Symptome: Hecheln, Erbrechen, erhöhte Atemfrequenz oder vermehrtes Speicheln.
- Soziale Spannungen: Nach dem Tierarztbesuch kann es durch den veränderten Geruch zu Konflikten mit der Partnerkatze kommen.
Einige dieser Anzeichen können auch auf Erkrankungen und Schmerzen hinweisen, die im ersten Schritt in der Tierarztpraxis ausgeschlossen werden müssen.
Unterstützung in Stresssituationen
Zylkene® ist ein Ergänzungsfuttermittel auf Basis eines aus Milchprotein gewonnenen Inhaltsstoffs und wird häufig in Stresssituationen eingesetzt. Es kann Katzen dabei unterstützen, in herausfordernden Situationen wie Tierarztbesuchen, Reisen oder Veränderungen im Alltag entspannt zu bleiben.
Zylkene® hat nachweislich einen beruhigenden Effekt in Stresssituationen. Treten also einmalige, aber gravierende Änderungen in der Routine auf, kann Zylkene® dabei helfen, diese kritische Phase entspannter zu durchstehen.
Vorteile im Überblick:
- gute Verträglichkeit
- einfache Anwendung (Pulver oder Kapsel)
- auch für viele allergische Tiere geeignet
Für unterschiedliche Bedürfnisse stehen Varianten für kurzzeitige und längerfristige Herausforderungen zur Verfügung.
- Körpersprache: Weit geöffnete Augen, stark erweiterte Pupillen (Mydriasis), Zusammenkauern oder völliges Erstarren (häufig in der Tierarztpraxis).
- Ernährung: Deutliche Veränderungen im Fressverhalten (Inappetenz oder Heißhunger), auch nach einem stressigen Ereignis wie dem Tierarztbesuch.
- Vegetative Symptome: Hecheln, Erbrechen, erhöhte Atemfrequenz oder vermehrtes Speicheln.
- Soziale Spannungen: Nach dem Tierarztbesuch kann es durch den veränderten Geruch zu Konflikten mit der Partnerkatze kommen.
Unser Produktsortiment für Hunde und Katzen:
Zylkene® und Zylkene® plus sind Ergänzungsfutter, welche Hunde und Katzen mit Amiinosäuren aus Kasein versorgen und unterstützen, herausfordernde Situationen besser zu meistern. Seit vielen Jahren bewährt, erprobt und nachweislich effektiv.
- Zylkene® unterstützt bei kurzfristig herausfordernden Situationen wie Tierarztbesuch, Autofahren, laute Geräusche, oder Training
- Zylkene® plus ist das Mittel der Wahl bei längerfristig herausfordernden Situationen, wie Alleinebleiben, Umzug oder allgemeines Verhaltenstraining
- Verantwortlich sind natürliche Inhaltsstoffe: das aus Milchprotein gewonnene hydrolysierte* Kasein sowie in Zylkene® plus (hydrolysiertes*) Fischprotein.
- Zylkene® und Zylkene® plus ist für Hunde und Katzen geeignet.
*hydrolysiert = aufgespalten
Was hilft einer gestressten Katze?
Sobald der Tierarzt organische Ursachen oder Schmerzen ausgeschlossen hat, liegt der Fokus auf dem Stressmanagement. Es könnte eine stressauslösende Situation der Grund für die Verhaltensänderung ist – in diesem Fall sollten Sie:
- Stressauslöser vermeiden: Meiden Sie bekannte stressauslösende Reize so weit wie möglich.
- Rückzugsorte schaffen: Bieten Sie der Katze sichere, erhöhte Liegeplätze und Verstecke.
- Routinen wahren: Behalten Sie feste Fütterungs- und Spielzeiten bei, um Sicherheit zu vermitteln.
- Verhaltenstraining: Gewöhnen Sie die Katze schrittweise an unangenehme Situationen (z. B. durch positives Medical Training für den Tierarztbesuch).



