MEINE KATZE PUTZT SICH STÄNDIG

WORAN ERKENNE ICH, OB MEINE KATZE SICH ZU VIEL PUTZT?

Katzen sind ausgesprochen reinliche Tiere (und meistens auch ein bisschen eitel). Die sogenannte Katzenwäsche ist daher meist ein ausgiebiges Ritual, das bis zu drei Stunden pro Tag in Anspruch nehmen kann (im Sommer sogar mehr, da die Verdunstung des Speichels Abkühlung schafft). Auch der Nachgeschmack von besonders gutem Futter oder dem Klecks Sahne wird fleißig im Fell verputzt. Das Putzen regt eben nicht nur die Talgdrüsen an und hält so das Fell geschmeidig, es gibt der Katze auch ihre ganz eigene Geruchsnote wie ein Parfüm.

Aber manchmal artet das Putzen auch aus. Overgrooming heißt das Fachwort für zwanghaftes Putzen. Es kann dem Abbau von Anspannung dienen, aber auch organische Gründe haben. Sollte sich Ihre Katze also auffallend häufig oder anhaltend putzen oder bereits kahle Stellen im Fell haben, sollten Sie genauer hinsehen.

PUTZEN ZUM ABBAU VON ANSPANNUNG

Wenn nichts mehr geht, putz dich ein bisschen, sagte einst ein kluger Kater. Und, wenn Sie einmal darauf achten, werden Sie merken, dass Katzen durchaus in Verlegenheit geraten können und sich dann putzen als sei nichts passiert. Ähnliches passiert auch, wenn eine Katze hinter der Fensterscheibe sitzt und einen Vogel sieht, den sie nicht jagen kann. Putzen als Ersatzhandlung baut die Anspannung ab. Durch das Putzen wird die Durchblutung angeregt und die Anspannung verringert sich. Katzen können das (siehe oben) gezielt einsetzen. Hektisches Putzen ist also nicht gleich ein Zeichen für eine Erkrankung.

PUTZEN ALS FOLGE VON ORGANISCHEN URSACHEN

Putzt die Katze sich häufig, das Fell wird aber trotzdem immer struppiger? Dann kann das organische Ursachen haben – muss aber nicht. In der Tat ist es für den Laien schwierig, die Symptome zu deuten. Ursache können zum Beispiel Milben sein, die man erst sieht, wenn sich braune Verkrustungen am Ohr bilden. Auch Flöhe oder Zecken können eine Ursache sein. Die sieht oder fühlt man zwar eher, aber ob sie nicht schon eine Allergie ausgelöst haben, weiß nur der Tierarzt. Bei Verdacht auf Parasitenbefall ist dieser also unbedingt aufzusuchen. Weitere Ursachen können Schuppen durch zu trockene Raumluft oder auch eine Futtermittelallergie sein. In diesen beiden Fällen können Raumbefeuchter und die Umstellung auf ein hochwertiges Katzenfutter helfen. Hilfe beim Tierarzt sollten Sie aber auch hier suchen.

PUTZEN AUS EINER PSYCHISCHEN STÖRUNG HERAUS

Ist organisch mit der Katze alles in Ordnung, hat das übermäßige Putzen vielleicht psychische Ursachen. Eventuell ist der Katze der Haushalt mit Kleinkindern oder anderen (neu hinzugekommenen) Tieren „zu viel“. Manche Katzen werden in solchen Situationen aggressiv, andere „putzsüchtig“. Sie sollten, wenn Sie den Verdacht haben, dass die Katze sich vermehrt putzt, weil sie sich nicht wohl fühlt, genau hinsehen und analysieren, wann genau sich die Katze putzt. Wenn Sie so die Quelle des Unwohlseins erspürt haben, können Sie darangehen, Ihrer Katze die Situation zu erleichtern. Eine hilfreiche Unterstützung kann die Gabe von Ergänzungsfuttermittel wie Zylkene® sein. Zylkene® kann Ihrer Katze dabei helfen auch in ungewohnte Situationen entspannt zu bleiben.

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