HAUSTIER UND KLEINKIND

zylkene: beruhigen wenn nachwuchs kommt

Wenn ein Kleinkind in die Familie kommt, beginnt eine aufregende und glückliche Zeit für die Eltern. Bei Hunden und Katzen können die unbekannten Geräusche und Gerüche sowie eine Änderung der Routine aber zu Unsicherheit und Unwohlsein führen.

TIPPS FÜR EIN ENTSPANNTES ZUSAMMENLEBEN MIT BABY UND HAUSTIER

Es ist wichtig, dass Hunde- und Katzenbesitzer schon frühzeitig mit den Vorbereitungen für eine entspannte Zusammenführung beginnen. Denn nicht nur, wenn Baby oder Kleinkind mit Hund und Katze zusammenleben, gibt es Dinge zu beachten. Durch die richtigen Maßnahmen können wir schon während der Schwangerschaft einiges dafür tun, dass alle Familienmitglieder entspannt in den neuen Lebensabschnitt starten können.

VORBEREITUNG

  • Katzenbesitzerinnen sollten sich während der Schwangerschaft vom Katzenklo und von rohem Fleisch fernhalten. In beiden kann der Erreger der Toxoplasmose sich verbergen, der dem Ungeborenen gefährlich werden kann. Also: Männer an die Katzenschaufel oder Gummihandschuhe und Mundschutz tragen. Sicher ist sicher.
  • Beziehen Sie Hund und Katze in das Geschehen mit ein. Natürlich sollten die Tiere nicht im neu aufgestellten Kinderbettchen liegen aber beschnuppern und kennenlernen sollten sie es schon. Achten Sie dabei aber darauf, konsequent zu bleiben. Wenn Bettchen und Wickelkommode tabu sind, dann sind sie tabu.
  • Sollte Ihr Hund oder Ihre Katze daran gewöhnt sein, im Bett zu schlafen, gewöhnen Sie das Tier beizeiten an einen anderen kuscheligen Schlafplatz. Versehen mit der Lieblingsdecke, einem Spielzeug, Leckerli und mit Liebe und Geduld wird das Tier den neuen Platz annehmen. Ist der Katzenjammer vor der geschlossenen Schlafzimmertür zu groß, kann der Partner eventuell einige Nächte auf dem bequemen Sofa schlafen, das hilft den Tieren, mit der Situation umzugehen und lenkt ab.
  • Wenn Sie viel und ausgiebig mit Ihrem Tier gespielt haben und das in den letzten Monaten der Schwangerschaft nicht mehr können, gewöhnen Sie das Tier beizeiten an Spielzeug das auch ohne Sie funktioniert. Ein Parcours aus Schachteln vielleicht oder eine Spielzeugmaus an einer Spiralfeder.
  • Bevor das Baby in die Wohnung kommt, sollten Sie ein paar kleine Veränderungen vornehmen, die Ihrem Hund oder Ihrer Katze helfen, sich an die neue Situation zu gewöhnen.
  • Katzen sind Gewohnheitstiere, achten Sie daher darauf, dass Schlafplatz, Futternapf, Spielzeug und auch die Katzentoilette möglichst an ihrem Platz bleiben, wenn Sie das Kinderzimmer oder den Wickeltisch einrichten.
  • Hunde werden Ihnen für eine Höhle als Rückzugsort dankbar sein. Sorgen Sie mit Streicheleinheiten und Leckerlie dafür, dass der Hund die Höhle als etwas Positives ansieht.
  • Beginnen Sie bei Hunden und Katzen mit der Gabe von Zylkene Kapseln oder Chews noch bevor Sie beginnen, die Wohnung für das Baby einzurichten. Manche Tiere reagieren sehr sensibel und schon das Aufstellen erster Möbel oder das Umräumen von Zimmern signalisieren, dass Veränderungen anstehen.
  • Wickeln Sie das Neugeborene in der Klinik in eine Stoffwindel, die Sie dann nach Hause zu Ihrem Tier bringen lassen. So können sich Hund und Katze an den neuen Geruch gewöhnen.

ES IST SOWEIT

  • Wenn das Kleinkind das erste Mal nach Hause kommt, ist es wichtig, dass der Hund oder die Katze Gelegenheit haben, sich aus sicherer Entfernung mit dem Neuling anzufreunden. Am besten hält ein Partner die Babyschale, während der andere das Haustier begrüßt. Stellen Sie die Parteien dann einander vor und erlauben Sie gegebenenfalls ein wenig Tuchfühlung. Wie so oft gilt auch hier: Bleiben sie entspannt, dann sind es Kinder und Tiere auch.
  • Versuchen Sie, Ihren Hund oder Ihre Katze in das Leben mit dem Baby einzubinden. Beim Füttern oder Windelwechseln beispielsweise lassen Sie den Hund oder die Katze in sicherer Distanz zum Baby dabei sein und geben Sie dem Tier Leckerli bevor Sie mit dem Füttern oder Windelwechseln beginnen. So verbindet der Hund oder die Katze das Baby mit etwas Angenehmen.
  • Wenn Besucher kommen, die eigentlich das Baby besuchen wollen, bitten Sie sie, den Hund oder die Katze vor dem Baby zu begrüßen und eventuell auch zu kraulen. Auch so verbindet das Tier das Baby mit einer angenehmen Erfahrung.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihr Hund oder Ihre Katze genug Spielzeug hat (und erübrigen Sie die nötige Zeit zum Spielen), damit die Tiere nicht etwa am Babyspielzeug knabbern. Das Babyspielzeug verwahren Sie sicherheitshalber dennoch außer Reichweite Ihres Haustiers.
  • Natürlich ziehen Katze und Hund die Aufmerksamkeit des Babys auf sich. Sobald es krabbeln kann, wird die Versuchung, das Tier anzufassen, tapsig zu streicheln oder gar am Fell zu ziehen sicher unwiderstehlich. Das kann auch mal dem bravsten Haustier zu viel werden. Achten Sie daher darauf, dass Kund und Tier nie alleine miteinander sind.
  • Beim Krabbeln erkundet das Kind alles Ecken. Auch die, in denen sich ein paar Katzenhaare verfangen haben und auch die, in der das Katzenklo steht. Das ist unvermeidlich. Abhilfe schaffen nur der Staubsauger und eine gut geschlossene Tür zum stillen Örtchen.
  • Welpenschutz funktioniert artübergreifend, das heißt, Hunde und Katzen wissen meist, dass ein Baby ein „Junges“ ist, das Schutz braucht. Kinder hingegen wissen nicht, dass die Tiere auch ihre Ruhezonen brauchen und es nicht besonders schätzen, wenn das Kind in ihrem Napf herummanscht. Das heißt, nicht nur für das Tier sollten Regeln gelten, sondern auch für das Baby. Wissenschaftlich ist übrigens bewiesen, dass Kinder, die mit Tieren aufwachsen, neben Tierliebe auch Verantwortungsbewusstsein lernen. Angeblich sind sie sogar besser in der Schule als Kinder, die ohne Haustiere aufwachsen

ZYLKENE®